Schutzmaßnahmen Coronavirus Laborfahrer

Laborfahrer betreten täglich viele Arztpraxen in kurzen Abständen. Im Zusammenhang mit Covid-19 stellt dies nicht nur für die Fahrer*innen ein Risiko dar, sondern es besteht auch auch die Gefahr, dass diese Personengruppe das SARS-CoV-2 innerhalb des Gesundheitswesens verbreitet. Für alle Beteiligten im Gesundheitswesen gibt es reihenweise Verhaltensempfehlungen, nur die Laborfahrer wurden bisher vergessen. Nachdem wir darauf hingewiesen haben, hat heute der ABAS (Arbeitskreis Biologische Arbeitsstoffe) eine netsprechende Empfehlung veröffentlicht.

Diese ist bei den FAQs auf der Webseite des ABAS zu finden. Direkt zum Text geht es hier.

Wir sind froh, dass es mit Unterstützung des Robert-Koch-Instituts, gelungen ist, in kürzester Zeit, eine angemessene Grundlage für den Schutz der Laborfahrer*innen zu schaffen.

Neue Allgemeinverfügung: hochpathogener Vogelgrippevirus (HPAIV), Tollwut und andere Erreger der Kategorie B

Die BAM hat am 26. Januar 2020 eine neue Allgemeinverfügung zur Verpackung von tierischen Stoffen, von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem Virus der hochpathogenen Vogelgrippe (HPAIV), dem Tollwutvirus oder anderen ansteckungsgefährlichen Stoffen der Kategorie B (UN3373) infiziert sind, erlassen.

Die komplette Fassung der Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite der BAM: https://tes.bam.de/TES/Content/DE/Downloads/allgemeinverfuegung-vogelgrippe-tollwut.pdf?__blob=publicationFile

Neue Allgemeinverfügung: Afrikanische Schweinepest

Die BAM hat am 26. Januar 2020 eine neue Allgemeinverfügung zur Verpackung von tierischen Stoffen, von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem Virus der afrikanischen Schweinepest infiziert sind, erlassen.

Die komplette Fassung der Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite der BAM: https://tes.bam.de/TES/Content/DE/Downloads/allgemeinverfuegung-adr-afrikanisches-schweinefieber.pdf?__blob=publicationFile

Beförderung von Probenmaterial SARS-Cov-2

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt unseren Beitrag vom 07. Januar 2020

Probenmaterial mit (Verdacht auf das) Coronavirus SARS-COV-2 darf als UN3373 (Biologischer Stoff, Kategorie B) klassifiziert werden. Dementsprechend kann es, verpackt nach Verpackungsanweisung P650, unter Anwendung der Sondervorschrift 319 befördert werden.

Vor dem Versand sollten Sie sich immer mit dem Empfänger in Verbindung setzen, da diese zum Teil zusätzliche Vorgaben machen.

Für zusätzliche Informationen zum Thema Transport, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Themenkomplex Covid19 / SARS-CoV-19 finden sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Rezertifizierung erfolgreich

ISO 9001:2015 – Erfolgreiche Rezertifizierung unserer Systemlogistik für medizinisches Probengut

Unsere Arbeitsbereiche Systemlogistik für medizinisches Probengut und KEP (Kurier-, Express,-Paketdienste) sind erfolgreich nach ISO 9001:2015 rezertifiziert worden. Wir freuen uns besonders darüber, dass der Auditbericht keinerlei Beanstandungen aufweist. Bei konkreten Anfragen zum Thema medizinische Probenlogistik, sind wir gerne bereit, Ihnen diesen zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund der Nachfrage unserer Kunden, haben wir jetzt auch unsere Bereiche Beratung und Service in das QM-System eingebracht, so dass auch diese jetzt nach ISO9001:2015 zertifiziert sind

Das neue Zertifikat finden Sie selbstverständlich in unserem  Downloadbereich .

Neue Allgemeinverfügung: hochpathogener Vogelgrippevirus (HPAIV), Tollwut und andere Erreger der Kategorie B

Die BAM hat am 18. März 2019 eine neue Allgemeinverfügung (Aktenzeichen 3.12/304 340) zur Verpackung von tierischen Stoffen, von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem Virus der hochpathogenen Vogelgrippe (HPAIV), dem Tollwutvirus oder anderen ansteckungsgefährlichen Stoffen der Kategorie B (UN3373) infiziert sind, erlassen.

Die komplette Fassung der Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite der BAM: https://tes.bam.de/TES/Content/DE/Downloads/allgemeinverfuegung-vogelgrippe-tollwut.html?nn=56722

Neue Allgemeinverfügung: Afrikanische Schweinepest

Die BAM hat am 18. März 2019 eine neue Allgemeinverfügung zur Verpackung von tierischen Stoffen, von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem Virus der afrikanischen Schweinepest infiziert sind, erlassen.

Diese Allgemeinverfügung (Aktenzeichen 3.12/304 311) erhielt am 26. März 2019 bein Update (Aktenzeichen 3.12/304 445).

Die komplette Fassung der Allgemeinverfügung finden Sie auf der Webseite der BAM: https://tes.bam.de/TES/Content/DE/Downloads/allgemeinverfuegung-adr-afrikanisches-schweinefieber.html?nn=56722

Afrikanisches Schweinefieber: BAM-Allgemeinverfügung zu alternativer Verpackung

Die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) hat am 21. Februar 2018 eine alternative Verpackung, in Abweichung der P620 ADR, für die Beförderung von tierischen Stoffen, die mit dem Virus des afrikanischen Schweinefiebers (evtl.) infiziert sind, per Allgemeinverfügung (BAM Allgemeinverfügung 3.12/303 780zugelassen.

Somit besteht ab sofort die Möglichkeit tierische Stoffe von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem Virus der afrikanischen Schweinefiebers infiziert sind, wesentlich einfacher zu verpacken.

Bei Fragen können Sie sich selbstverständlich auch an uns wenden.

 

Leerzeichen bei Kennzeichnung von UN3373 gem. P650 ADR

Versandstücke, deren Inhalt als „Biologischer Stoff – Kategorie B“ (UN 3373) klassifiziert ist, müssen nach P 650 ADR verpackt und gekennzeichnet werden. Bei der Kennzeichnung sieht das ADR vor, dass keine Leerstelle zwischen den Buchstaben „UN“ und den Ziffern „3373“ sein darf.

Die Richtlinien zur Durchführung der GGVSEB (RSEB) beinhalten nun eine Anmerkung zu dieser Kennzeichnung:

„4-5.1 Sofern bei den Kennzeichen nach den Verpackungsanweisungen P650 Absatz 4 und P904 Absatz 2 eine Schreibweise mit Leerzeichen zwischen den Buchstaben und der UN-Nummer (UN 3373) erfolgt, besteht kein öffentliches Interesse an einer Verfolgung dieses Verstoßes als Ordnungswidrigkeit (§ 47 Absatz 1 des OWiG).“

Insofern darf bei Beförderungen im Inland, auch die bisher übliche „alte“ Kennzeichnung mit der Leerstelle weiter verwendet werden. Wer ins Ausland befördert sollte jedoch die Kennzeichnung ohne Leerstelle verwenden, da die RSEB nur innerhalb Deutschlands Gültigkeit hat.